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Eigenbluttherapie gegen Haarausfall

Die Kraft Ihres eigenen Blutes für kräftigeres Haar

Haarausfall kann eine belastende Herausforderung sein. Die Eigenbluttherapie gegen Haarausfall, auch als PRP-Behandlung (Plättchenreiches Plasma) bekannt, nutzt die regenerativen Eigenschaften Ihres Blutes, um das Haarwachstum zu fördern und dünner werdendes Haar zu kräftigen.

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Dr. med. Carsten Ernert im dunklen Sakko vor dunkler Wand, Mitgründer der Clinica Bellarte Argine Azatyan-Ernert, Mitgründerin der Clinica Bellarte, im Porträt
Behandelnde Ärzte: Dr. med. Carsten Ernert und Argine Azatyan-Ernert FACHÄRZTE FÜR PLASTISCHE UND ÄSTHETISCHE CHIRURGIE
Behandschuhte Hand scheitelt das lange Haar einer Frau am Oberkopf, zur Eigenbluttherapie bei Haarausfall
EINGRIFFSDAUER 30 bis 45 min.
GESELLSCHAFTSFÄHIGKEIT ab sofort
BEHANDLUNGEN mindestens drei Behandlungen

Bei der PRP-Behandlung wird eine kleine Menge Blut entnommen und in einer Zentrifuge aufbereitet, um das plättchenreiche Plasma zu isolieren. Dieses Plasma ist reich an Wachstumsfaktoren, die das Haarwachstum anregen, die Haarfollikel revitalisieren und die Durchblutung der Kopfhaut verbessern. Sobald das PRP in die betroffenen Kopfhautareale injiziert wird, beginnen die Zellen, das Haarwachstum von innen heraus zu stimulieren.

Die PRP-Behandlung stimuliert die Haarwurzeln, indem sie den natürlichen Heilungsprozess des Körpers aktiviert. Die im Eigenblut enthaltenen Wachstumsfaktoren fördern die Zellregeneration und revitalisieren geschwächte Haarfollikel. Diese Methode ist besonders effektiv bei androgenetischem Haarausfall und dünner werdendem Haar. Sie stärkt die Haarstruktur, fördert das Nachwachsen von Haaren und kann Haarausfall nachhaltig reduzieren.

・Menschen mit dünner werdendem Haar ・Patienten mit frühem bis mittel-ausgeprägtem Haarausfall ・Personen, die eine natürliche, minimal-invasive Lösung für Haarausfall suchen

Um optimale Ergebnisse zu erzielen, sind in der Regel mindestens drei Behandlungen jeweils im Abstand von vier Wochen notwendig. Da die PRP-Behandlung den natürlichen Regenerationsprozess des Körpers nutzt, erfordert sie Geduld. Erste Verbesserungen des Haarwachstums zeigen sich nach einigen Wochen, während das vollständige Ergebnis erst nach einigen Monaten sichtbar wird.

Die Eigenbluttherapie ist eine der fortschrittlichsten Techniken in der regenerativen Medizin und bietet eine sichere, natürliche Möglichkeit, dem Haarausfall entgegenzuwirken. Durch die Kraft Ihrer eigenen Zellen wird das Haarwachstum von innen heraus aktiviert, was zu sichtbar kräftigerem, vollerem Haar führt.

Ja. Eine PRP-Behandlung kann nach einer Haartransplantation zur Unterstützung und langfristigen Pflege der transplantierten sowie der noch vorhandenen eigenen Haare eingesetzt werden. Etwa sechs Monate nach der Haartransplantation kann mit einer PRP-Behandlung begonnen werden. Zur langfristigen Unterstützung der Haarwurzeln und zum Erhalt des Behandlungsergebnisses empfehlen wir anschließend eine regelmäßige Auffrischung, etwa einmal jährlich. Die Häufigkeit kann je nach Haarsituation individuell angepasst werden.

Nein. Eine PRP-Behandlung kann eine Haartransplantation nicht ersetzen. Voraussetzung für eine PRP-Therapie ist, dass noch ausreichend eigene Haare bzw. aktive Haarwurzeln vorhanden sind, die durch die Behandlung unterstützt werden können. Bei bereits stark fortgeschrittenem Haarverlust oder kahlen Bereichen kann eine Haartransplantation die sinnvollere Behandlungsoption sein.
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