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Morbus Dupuytren

Der Morbus Dupuytren ist eine fortschreitende Erkrankung, bei der sich die Bindegewebsstrukturen der Handinnenfläche verdicken und vernarben. Diese Verdickung erzeugt Knoten und Stränge, welche die Finger in eine Beugeposition ziehen. Oft sind der Ringfinger und der kleine Finger betroffen, was die Handfunktion im Alltag erheblich einschränkt.

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Dr. med. Carsten Ernert im dunklen Sakko vor dunkler Wand, Mitgründer der Clinica Bellarte Argine Azatyan-Ernert, Mitgründerin der Clinica Bellarte, im Porträt
Behandelnde Ärzte: Dr. med. Carsten Ernert und Argine Azatyan-Ernert FACHÄRZTE FÜR PLASTISCHE UND ÄSTHETISCHE CHIRURGIE
Geöffnete Hand eines älteren Mannes liegt auf einem gefalteten Handtuch, zur Behandlung bei Morbus Dupuytren
EINGRIFFSDAUER 1,5 bis 2 Stunden
NARKOSE Regionalanästhesie oder in Vollnarkose
AUFENTHALT Ambulant
ARBEITSPAUSE variiert je nach Beruf

Die Erkrankung beginnt meist unbemerkt mit kleinen Knoten in der Handfläche. Im Verlauf kann es dazu kommen, dass die Finger zunehmend in Beugestellung fixiert werden. Die Beweglichkeit der Hand ist mitunter schmerzhaft eingeschränkt, was vor allem Greifbewegungen erschwert.

Die genauen Ursachen von Morbus Dupuytren sind noch nicht vollständig geklärt. Häufig tritt die Erkrankung familiär gehäuft auf, was auf eine genetische Veranlagung hindeutet. Auch Faktoren wie Diabetes, Alkoholmissbrauch oder Rauchen können das Risiko erhöhen.

Die Operation zur Behandlung von Morbus Dupuytren erfolgt unter Regionalanästhesie oder in Vollnarkose. Dabei werden die verdickten Stränge und Knoten des Bindegewebes vorsichtig entfernt oder durchtrennt, um die Finger wieder in ihre normale Position zu bringen. Der Eingriff ist darauf ausgelegt, die Funktion der Hand weitestgehend wiederherzustellen.

Die postoperative Nachbehandlung umfasst Physio- und Ergotherapie, um die Beweglichkeit der Hand zu fördern und das Risiko eines Rückfalls zu minimieren. Die vollständige Heilung kann mehrere Wochen dauern, wobei die meisten Patienten nach erfolgreicher Behandlung eine deutliche Verbesserung der Handfunktion erleben.

Dr. med. Carsten Ernert und Argine Azatyan-Ernert klären Sie ausführlich über den Verlauf der Erkrankung, die möglichen Behandlungsschritte und eventuelle Komplikationen auf, um eine fundierte Entscheidung für die bestmögliche Therapie zu treffen.
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